Tonfeldtherapie min Frau Meisen
Shownotes
In dieser Folge tauche ich gemeinsam mit Edith Meysen in die faszinierende Welt der Tonfeldtherapie ein. Wir sprechen darüber, wie das Arbeiten mit Ton weit über Kreativität hinausgeht und Kindern wie Erwachsenen einen einzigartigen Zugang zu ihren tiefsten Gefühlen und Erfahrungen eröffnet. Edith teilt, warum es nicht um Symptomarbeit geht, sondern darum, innere Bedürfnisse, Schutz und Halt spürbar zu machen – auch wenn Worte fehlen. Wir diskutieren, wie das Tonfeld als geschützter Raum wirkt, in dem Entwicklung, Heilung und Selbstwirksamkeit möglich werden. Wer wissen möchte, wie haptische Erlebnisse das Leben verändern können, ist in dieser Episode genau richtig.
Tonfeldtherapie (Original: „Arbeit am Tonfeld“)
Heilpädagogik
https://de.wikipedia.org/wiki/Heilp%C3%A4dagogik
PKIP (Prager-Eltern-Kind-Programm)
Limbisches System
Transkript anzeigen
00:00:00: Perspektiven erweitern, Erfahrungen teilen.
00:00:02: Aufgeräumt!
00:00:04: Heute bei aufgeräumen Tonfeldtherapie
00:00:08: zu Gast.
00:00:09: Frau Meisen.
00:00:11: Ja ich freue mich das ist jetzt endlich geklappt habe dass sich sie Frau Meiesen mal hier bei mir beim Podcast
00:00:16: so besucht hat.
00:00:18: Sie stellen sich ganz kurz mal vor
00:00:20: wie die heißen
00:00:20: wir als sie sind?
00:00:22: Wie alt?
00:00:23: Müssen sie nicht oder was sie mit dem
00:00:26: Kinderdorf zu tun haben?
00:00:27: Wollen wir das so?
00:00:28: Genau Ja, ich bin Edith Meysen und wenn Sie unbedingt wissen wollen wie alt ich spiel, dann sind es zweiundsechzig.
00:00:34: Und ja mit Kinderdorf habe ich schon seit langem zu tun.
00:00:39: Ich hab früher mal in den achtziger Jahren die Erziehausbildung gemacht und hab da schon mein erstes Praktikum im Kinderdorff gemacht oder auch meinen Anerkennungsjahr als Erzieherin.
00:00:48: Und ich erfahre
00:00:49: immer wieder was hier beim Podcast.
00:00:51: Genau!
00:00:53: Und dann im Kinderdorf sind wir Kinder begegnt, die ich nicht irgendwie verstehen konnte mit der Erzieherausbildung.
00:01:00: Sondern ich wollte wissen da steckt dahinter warum verhalten sie sich so und nicht anders?
00:01:06: Dann habe ich mich entschlossen Heilpädagog zu studieren in Köln an der KFH damals noch.
00:01:13: Heilpäagog ist jetzt nicht mehr da Und bin dann aber noch mal zurückgekommen ins Kinderdorf und habe eine Gruppenleiterin vertreten.
00:01:22: Ich wollte die ewige Profes machen, und sie suchten für die Übergangszeit jemanden.
00:01:26: das passte genau bei mir nach dem Studium
00:01:30: kurz vor meinem Anfang als Erzieherin gewesen sein.
00:01:33: Wann
00:01:34: war das ungefähr?
00:01:36: Also ich hab angefangen mit dem Studium auf vierundachtzwiernahtzig vielleicht.
00:01:42: Ich hab
00:01:43: zwei neunzig angefangen im Kinderdorf.
00:01:46: Ja,
00:01:47: ich könnte mich nicht erinnern, dass wir uns auf dem Weg schon mal begegnen
00:01:50: haben.
00:01:51: Also
00:01:51: eine ganz alte Geschichte mit dem
00:01:53: Kinderdorf?
00:01:53: Ja genau!
00:01:53: Eine ganz alte Geschichte mit dem Kinderdorf.
00:01:56: und ähm... Nach dieser Vertretung der Gruppenleitung habe ich meinen Anerkennungsjahr gemacht in Mönchengladbach, in einer Erziehungsberatungsstelle.
00:02:07: Und dann natürlich einen Job gesucht anschließend als Heilpädagogin – das war ein bisschen schwierig und hab dann im Mutter- und Kindheim gearbeitet in Wesel, anschließende im Kindergarten in Aachen Ergänzungskraft, also ich hatte mit allen Gruppen zu tun und hab die Leitung vertreten.
00:02:26: Ah okay!
00:02:26: Und genau dann habe ich selber erst mal Kinder bekommen, hab ausgesetzt... ...und wollte dann wieder ein bisschen anfangen, hab angefangen mit Spielgruppen, hab die PKIP Ausbildung gemacht.
00:02:37: PKIP?
00:02:39: PKIP ist... Also das sind Gruppen wo die Mütter mit ihren kleinen Kindern hinkommen.
00:02:45: Ich
00:02:46: muss gerade geboren
00:02:48: sind.
00:02:48: Ab drei Monate bis zu einem Jahr werden die begleitet in der Entwicklung, da habe ich auch immer wieder Dinge gesehen konnte aber nicht weil es eine Gruppensituation ist mit einzelnen Menschen arbeiten.
00:02:58: bei mir wurde der Wunsch immer größer etwas zu tun was die Entwicklung fördert am liebsten mit Ton etwas wo man zupacken kann.
00:03:07: und so bin ich beim Tonfeld gelandet.
00:03:12: Ich bin wieder im Kinderdorf und zwar erst über die Praxis von Dr.
00:03:17: Trost.
00:03:17: Ab da?
00:03:19: Ja, genau!
00:03:20: Über die Praxis von Drs.
00:03:22: Tros, zuerst in Kinderdorff mit dem Tonfeld gearbeitet.
00:03:26: Gut ich mache nicht nur Tonfeld sondern halbpädagogische Entwicklungsförderung.
00:03:32: Und ich bin ja Halbpädagogin also dazu gehört das Tonfeld auf jeden Fall.
00:03:37: Aber dann muss ich jetzt noch mal zurück.
00:03:39: Das ist mir alles viel zu schnell Weil, ich bin ja auch schon neugierig.
00:03:43: Ich habe hier gesehen der Kasten.
00:03:45: Den hab' ich auch schon mal gesehen weil bei einer Kollegin von ihnen habe ich auch mal zwei Mädels in Behandlung weiß ich gar nicht ob man so spricht aber die sind dahin gegangen und haben da sehr gut von Nutzen ließen können Und da hab ich das auch da schonmal stehen sehen ein Vier-Eckigerkasten.
00:04:02: Was ist es?
00:04:02: Ich würde sagen vierzig Mal dreißig, vierzig mal vierzig Rand gefüllt mit Ton.
00:04:07: Aber sie sagten vorhin Sie haben dann immer mehr den Wunsch entwickelt mit den Kindern.
00:04:11: Was steckt dahinter, was kann man noch machen?
00:04:14: Aber wie kriegt man ... Also wo war der Berührungspunkt?
00:04:18: Ich käme auf viele Ideen aber Ton-Ton fällt.
00:04:22: Also bis ich im Kinderdorf damit an Parben sag' ich mal und ich das am Rande mitgekriegt hab und erst auch eher kritisch war, habe ich nie gehört.
00:04:31: Tonfeld?
00:04:32: Genau, also ich hab einen da dran.
00:04:34: Wo war der Begegnungspunkt?
00:04:35: Der Begegungspunkt war das ... mit meiner Freundin gesprochen habe die in einem Heim in Siebhucke gearbeitet hat und die hatten eine Frau, die mit dem Tonfelder gearbeitet hatte.
00:04:47: Und ich hab ihr erzählt dass ich Kinder beobachtet haben.
00:04:50: natürlich Ich hab selber drei Kinder bekommen in der Zeit nicht gearbeitet zehn Jahre lang aber immer Kinder beobertet und festgestellt, dass Kinder die sehr auffällig sind mit ihren Händen wenig anfangen können.
00:05:04: Und hab dann auch mal mit einem auffelligen Kind gearbeitet mit Knete... Das Kind hat da super von profitiert!
00:05:13: Und daraus entstanden ist bei mir der Wund.
00:05:15: okay es muss eine Methode geben wo ich mit den Händern arbeite und dadurch die Entwicklung fördere.
00:05:21: So Ich selbst bin ein sehr praktischer Mensch und kein Theoretiker.
00:05:25: Sonst wär ich vielleicht Gesprächs-Therapeut geworden.
00:05:27: Ja, okay!
00:05:29: Okay mit den Praktischen da kann ich sogar noch sehr viel mitgehen weil ich bin auch vom Typ her eher so... Also ist natürlich im Familienalltag ein bisschen anders bei uns als Kinder.
00:05:36: Aber da war auch selber Fahrräder flicken wenn die Schränke, wenn da was kaputt ist.
00:05:40: wir gucken mal selber wie wir das hinkriegen.
00:05:42: also wo ich auch sage Das war ja jetzt dann nicht im pädagogisch-therapeutisches tun sondern einfach mit anpacken sehen was sich geschaffen hat.
00:05:50: also dass gibt mir etwas und natürlich gibt man sowas auch an die Kinder weiter.
00:05:53: Da komme ich noch total mit Ton im kreativen Bereich.
00:05:59: Kann ich auch noch mitgehen?
00:06:00: Also, ich weiß, dass wir in der Schule hatten.
00:06:01: Wir haben ja auch mal irgendwie im Kunstunterricht durften, wenn wir mit Ton dort machen.
00:06:04: Das hat mir auch echt Spaß gemacht!
00:06:05: Ich war da nicht so totalitiert, aber es hat mir Spaß gemacht.
00:06:08: Ist aber ja nochmal eine ganz andere
00:06:09: Geschichte.
00:06:10: Genau.
00:06:11: Deswegen nochmal so
00:06:13: aus
00:06:13: Knete und dann haben sie beobachtet... Da profitieren die von.
00:06:18: Aber ich gehe jetzt davon aus, es geht nicht um die Feinmotorik sondern etwas anderes?
00:06:22: Genau!
00:06:22: Es geht um das was dahinter steckt.
00:06:24: Das Studium war tiefempsychologisch orientiert und da blickt man so ein bisschen hinter die Maske In den frühkindlichen Bereich in dem Bereich der ja vor der Sprache liegt Und da entstehen die meisten Störungen und da kommt man auch mit der Sprachel nicht hin.
00:06:41: aber über bestimmte Ja, Besegnungen sag ich jetzt mal und mit Überbeziehung kommt man da schon hin.
00:06:49: Und das Tonfeld ist eine Möglichkeit um dahin zu kommen.
00:06:53: Um in tiefere Bereiche vorzudringen die dann Entwicklung fördern können ohne dass großartig darüber besprochen wird.
00:07:03: Das ist genau der Pfund.
00:07:04: also ihre Kollegin hat es mir auch schon einmal so ähnlich erklärt.
00:07:09: Also nicht... Ich habe die Effekte ja bei meinen auch gesehen.
00:07:12: also ging's auch sehr sehr.
00:07:13: Also Auffälligkeiten, die immer wieder auftraten und wo man eben in dem pädagogischen Kontext oder im Alltagskontext keinen Bezug finden konnte.
00:07:20: Und dann natürlich nahe liegt ... da kommen Sachen hoch, die liegen viel weiter zurück.
00:07:25: Die können
00:07:26: dir teilweise selber gar nicht erinnern?
00:07:27: Ja ja, natürlich nicht!
00:07:29: Ich bin dann eher ... vielleicht weil ich so eine
00:07:31: Quassbliese bin...
00:07:33: also hab dann erst immer so gedacht okay ist das so wie die machen mit einem Händenwatt den Ton und dabei geht's eigentlich doch ums Sprechen.
00:07:40: Die
00:07:40: sagt auch mal Nein!
00:07:41: Es geht nicht um Sprechen, es geht um Fühlen.
00:07:43: Es geht darum Beziehung aufzubauen und zu spüren.
00:07:46: Das Ganze funktioniert über die Haptik.
00:07:48: Die Haptic sind die Hände aber auch noch die ganzen Arme, die dazugehören.
00:07:52: Ich
00:07:52: würde sagen manchmal sahen sie auch von oben bis unten ein bisschen?
00:07:54: Ja ja
00:07:55: genau!
00:07:55: Also beim Erwachsenen spielen die Unterarme noch mehr eine Rolle bei dem Kind eher die Hände.
00:08:00: Okay... Und also über die haptik läuft diese ganze Geschichte.
00:08:06: ich berühre etwas nämlich diesen Ton, das Maxial und bin gleichzeitig spüriert.
00:08:12: Also ich kann da... Ich nehme jetzt einfach mal hoch hier.
00:08:15: so sieht der Kasten aus.
00:08:17: Der ist nur also für Kinder nicht ganz voll sondern die Kinder müssen auch die Möglichkeit haben oben noch ein bisschen Wasser draufzuschütten.
00:08:24: deshalb ist er nicht ganz toll.
00:08:25: Für Erwachsenen würde ich ihn komplett voll machen weil für Erwachenen auch wichtig ist die Hände mal darauf zu legen und man zu spüren, was unter den Händen ist.
00:08:32: Also es geht ganz viel darum zu spühlen, was ist denn da?
00:08:36: Und was kommt mir dagegen?
00:08:41: Je mehr ein Mensch an negativen Erfahrungen gesammelt hat, desto mehr kommen auch negative Erfahrungen einem entgegen!
00:08:48: Es gibt auch Kinder
00:08:49: die nicht
00:08:50: damit arbeiten können weil sie zu sehr traumatisiert sind, zu viele negative Erfahrung gemacht haben.
00:09:00: Kopf, der ... also war viel altwitter gewesen.
00:09:04: Dann drei, vier und er kam dann rein oder tat er garantiert nicht von mir weil ich finde Kinder müssen dreckig sein und Schrammwunden und Schürfwunden haben Und der kam wirklich so, der konnte das noch nicht mal haben wenn der Sand nicht ganz trocken war und ein bisschen nass.
00:09:16: Also da gibt es
00:09:16: auch dass
00:09:17: es Kinder gibt wo man sagt Das geht gar nicht Weil die in der Haptik schon
00:09:20: so
00:09:22: Erfahrungen machen oder warum auch immer das gar nicht.
00:09:24: Ja, das gibt's schon auch.
00:09:26: Es gibt auch Kinder die sehr traumatisiert sind, schon sehr früh traumatisiert die dann erstacht sind und die von gar keinen Hintergrund haben.
00:09:34: Ich meine, die Kinder aus Kindern kommen ja alle aus Familien wo nicht sehr viel Hintergrund ist, sonst wären sie ja nicht hier Und die so wenig Hintergrund hat, so wenig Rückhalt der Familie oder aus den Beziehungen dass Sie nicht das zerstören können.
00:09:48: Wenn ich da eingreife es wie ein leeres Blatt muss man sich vorstellen.
00:09:52: wenn ich da eingreife dann zerstöre ich das ja.
00:09:56: So, im positiven Sinne.
00:09:57: Also
00:09:57: quasi die ganz normale glatte
00:10:00: Oberfläche?
00:10:00: Die wird zerstört.
00:10:01: Von der Tonmasse können sie nicht...
00:10:03: Ja, die wird zertört.
00:10:03: dann wenn ich da eingreife und da etwas rausholen marschelt ihr kaputt!
00:10:08: Da muss sich ja schon eine gewisse Art von Aggression haben um da einggreifen zu können.
00:10:15: Im positiven Sinn, also die Aggression
00:10:18: so nachher
00:10:19: anrüstern.
00:10:24: Die Aggression, die mir hilft, dass ich etwas gestalte.
00:10:27: Mhm.
00:10:29: So, die mich antworten?
00:10:31: Genau.
00:10:32: Die mich antreien.
00:10:32: Positivgelenkte
00:10:33: Wut ist ein Antrag was zu verändern ja.
00:10:36: Ja gut und Zorn ist noch ein Unterschied, unterscheiden wir nochmal.
00:10:40: aber Ich würde jetzt glaube ich eher mal aus den Kasten an sich Und auf dieses ganze Setting zu sprechen kommen.
00:10:47: vielleicht wird das dann bisschen klarer Was damit gemeint ist und Vielleicht auch ein bisschen wo der Ursprung ist.
00:10:54: Also der Ursprung, der liegt bei Herrn Deuser.
00:10:58: Der war eigentlich...der lebt auch noch.
00:11:00: Er hat also das Tonfeld entwickelt und entwickelt das immer noch weiter.
00:11:03: Der kommt von der Kunsthochschule in Nürtlingen und hat sich mit Lebensbewegungen beschäftigt, mit verschiedenen Lebensentwürfen.
00:11:12: Und ihm ist aufgefallen, dass bestimmte Dinge mit bestimmten Bewegungen anhergehen.
00:11:18: zum Beispiel, wenn ich etwas ergreifen kann.
00:11:20: Ich kann es so ergreiften oder ich kann es auch so ergrafen.
00:11:22: Also bestimmte Bewegungen, die dahinter stecken, glaubt er hinter der Lebensbewegung.
00:11:29: und er hat geglaubt, wenn man diese Spuren sichtbar machen könnte, diese Bewegungen und sie verändern könnte dann könnte man vielleicht auch die Entwicklung fördern.
00:11:39: Und dann hat er angefangen zu experimentieren diesen Kasten besorgt und hat überlegt, Ton ist ein gutes Material.
00:11:47: Weil Ton ist nämlich fest.
00:11:48: man kann sich wirklich daran festhalten wenn man etwas rausnimmt oder wenn man das drückt.
00:11:53: Man kann was Stabiles aufbauen und man kann es sich daran fest halten.
00:11:58: Oder man kann das auch mit Wasser verflüssigen.
00:12:00: Dass
00:12:01: man verschiedene Zustände
00:12:04: herstellt.
00:12:05: Richtig!
00:12:07: Und genau, deshalb hat er gedacht okay dann beobachte ich mal.
00:12:11: Er hat mit vielen Menschen gesprochen hatte selber nicht so eine Idee was daraus werden würde und hat aus diesen Beobachtungen dann gesehen ok wenn es um bestimmte Dinge geht dann sind die Hände zum Beispiel gleich oder dann verhalten die Menschen sich gleich wenn etwas Bestimmtes dahinter steckt und hat daraus eine Theorie entwickelt.
00:12:29: also ist durch Beobuchtung entstanden und durch Experiment Und nicht rein so von Koffe stecken jetzt irgendetwas aus und dann such ich mir die passenden Leute dazu, sondern genau umgesehen.
00:12:41: Ich frage erst mal nach wenn sie eine Stunde machen oder mehrere Stunden
00:12:45: ist ihre
00:12:46: Erstmal-Iraubtaufgabe nur zu beobachten was die so machen?
00:12:49: Oder inwieweit leiten Sie Sachen an?
00:12:53: Ja.
00:12:54: Frag jetzt
00:12:54: dumm!
00:12:56: Ist
00:12:56: keine dumme Frage.
00:13:01: Der Begleiter ist super wichtig dabei.
00:13:03: Wenn ich einem Kind den Kassen vorsetzen würde, dann könnte es sein, dass er noch kurzer Zeit aufhört zu spielen.
00:13:10: Weil es ist tierisch langweilig!
00:13:12: Es sieht sehr, sehr langeweiligt aus und ist überhaupt nicht spektakulär.
00:13:16: Und wenn ich jetzt Ritterburg habe oder so was ja viel spektakelere Aufforderungsrad da viel höher hier bei dem Tonfeld muss ich kreativ werden und weil gar nichts vorgegeben ist überhaupt keine Aufgabe.
00:13:29: Ich würde also ich sage zu den Kindern die dürfen so arbeiten wie sie wollen Ich würde nie sagen, du darfst hier machen was du willst.
00:13:36: Ja ist so groß und
00:13:38: das kann
00:13:38: auch schon wahrnehmen.
00:13:40: Du darfst ihr arbeiten wie du möchtest.
00:13:43: Und du darf sie etwas ausdenken!
00:13:44: Du kannst erst mal ausprobieren.
00:13:49: Weil es ein leeres Blatt ist und keine Aufgabe vorgegeben ist, ist alles das, was die Kinder bisher erlebt haben oder was sie an Erfahrungen gesammelt haben, darauf müssen sie sich beziehen um überhaupt vorgegeben.
00:14:04: Richtig,
00:14:04: um überhaupt da eingreifen zu können?
00:14:06: Um überhaupt kreativ werden zu können!
00:14:08: Das heißt alles was sie erlebt haben bisher ob positiv oder negativ liegt vor denen so und das dann wenn viele negative Erfahrungen da sind.
00:14:18: eingreifend zu können ist schon schwierig.
00:14:21: Also das finde ich selbst ich und ich habe jetzt nicht eine Leidensgeschichte mit mir nicht so in der Detta und ich stelle mir jetzt vor ich sitze bei ihnen in der Stunde
00:14:37: Wenn Kinder nicht eingreifen können, dann gebe ich denen auch einen Auftrag.
00:14:40: Dann gebe ich dir den Auftrag... Ich habe ja immer mehrere Kästen da rumstehen und dann können wir einen Leeren nehmen, den daneben setzen und sagen so, weißt du was?
00:14:49: Wir räumen das jetzt zusammen aus und dann da rein.
00:14:51: Und dann ist es eine Aufgabe.
00:14:53: Genau!
00:14:54: Dann weiß ich aber auch fürs nächste Mal Bescheid okay, Kinder kann nicht einggreifen.
00:14:59: Für dieses Kind ist es vielleicht wichtig, erst mal ins Ton zu kommen.
00:15:02: Das heißt der klumpen Ton kommt daneben und dann kann er selber eingreifen.
00:15:07: Kann selbst einräumen und in einen Klumpenton einzugreifen überhaupt kein Thema weil den kennt man das kennt man.
00:15:14: da steht was da kann ich eingreifet und Dann kann Ich heute rein machen.
00:15:17: so und bei Manchen Kindern ist Es auch sogar so dass die auch noch Mal sehen müssen wie ich das mache dann setze ich mich gegenüber Und dann räumen wir zusammen ein.
00:15:29: Du kannst jetzt mal gucken, wie ich das mache und dann kannst du es ja auch mal machen!
00:15:33: Und dann funktioniert die Erwachsen
00:15:34: schon mal gearbeitet?
00:15:35: Ja, ich habe auch die Erwachsenausbildung.
00:15:36: Okay!
00:15:38: Das ist ein Unterschied zwischen Erwachsen und Kindern.
00:15:40: Das
00:15:40: kann ich mir gut vorstellen.
00:15:41: Was ist einfacher oder kann man gar nicht so sagen gesagt noch
00:15:43: anders?
00:15:44: Es ist einfach, es ist anders.
00:15:45: also als Kind hat man natürlich die Augen offen guckt dahin und man muss auch als Kind gucken was man macht und kann einfach zugreifen.
00:15:53: und Kinder die normal vital sind haben auch eine Idee.
00:15:56: Die fangen dann einfach an oh kein Beton.
00:15:58: gut bin schon auf dem Boden super Von da aus kann man weiter aufreißen.
00:16:03: Sehr gut!
00:16:03: Da kann man eine Straße machen, okay das könnte auch ein Fluss werden.
00:16:08: Genau ich gehe jetzt mal dadurch und dann mache ich mal hier einen Fluss.
00:16:11: Und da könnte man ja auch im Baum aufbauen daneben neben dem Fluss so und dann sind wir schon voll im Thema drin.
00:16:18: in Beziehungen.
00:16:19: Und wenn man den Fluss sagt, da kann man entlangfahren von einer Ecke zu anderen und kann aussteigen.
00:16:26: Man kann nach Hause fahren, man kann in den Hafen einfahren und solche Geschichten.
00:16:29: Es ist ja wie ein
00:16:30: Spiel auch...
00:16:31: Das ist wie ein Stil!
00:16:32: Also bei Ton,
00:16:32: das ist vielleicht
00:16:33: so eine
00:16:33: Vorurteilung?
00:16:34: Da hab ich immer direkt... Man muss irgendwas bestimmtes
00:16:36: machen und es gibt Spiele
00:16:38: mit dem Ton.
00:16:39: Ja, es gibt verschiedene.
00:16:43: Es gibt verschiedene Hintergründe.
00:16:47: also Alles, was mit der Haptik zu tun hat heißt ja ich berühre etwas.
00:16:52: So bin aber auch gleichzeitig davon berührt und je nachdem wie man mit dem Ton umgeht kommen drei Basissinnen wir das immer zum Tragen.
00:17:04: also sie sind in jedem Tonfeld da und diese Basissinne die sind schon im Mutterleib aktiv.
00:17:09: Das ist erstens ist es dass die Berührung also die Hautberührungen sensorische Dann haben wir Gleichgewicht, also im Mutterleib muss man sich auch schon nach dem Gleichgewiech
00:17:20: aus
00:17:21: tarrieren.
00:17:21: und meiner Druck dieses.
00:17:24: Naja, Druck!
00:17:28: Im Mutterleip ist auch da vorhanden.
00:17:30: und dieser Druck der gibt die Grenze vor.
00:17:34: Der gibt eine Grenze, er gibt Stabilität und diese drei Elemente sind alle in dem Zonenfeld vorhandenen
00:17:40: Darum auch der Kasten.
00:17:42: Der
00:17:42: Kasten ist super wichtig, genau!
00:17:44: Der Kastender gibt eine Grenze vor, das ist eine Ordnung und ein Struktur die davor gegeben ist.
00:17:49: Ohne Ordnung, eine Struktur ist kein Leben möglich sehr klar und ohne Grenze auch.
00:17:53: Und genau da kommt noch... Wenn ich mich darauf stütze auf den Rahmen, der ist ja auch stabil dann habe ich halt dass eine körperliche Erfahrung von Halt Das sind die Dinge, die auch noch dazukommen.
00:18:11: Dass ich eine körperliche Erfahrung habe mit dem Tonfeldarbeiter.
00:18:15: So viele Kinder, die nicht eingreifen können oder die schwer traumatisiert sind, die holen meist den ganzen Ton raus um sich daran festhalten zu können und um Stabilität zu erfahren.
00:18:32: dann können die den hoch stemmen und können dem richtig da mal rein klatschen.
00:18:36: Das ist eine körperliche Erfahrung, von Stabilität unterhaltbar.
00:18:40: Weil der Kasten hält,
00:18:41: der Tisch hält... Es passiert nix.
00:18:43: Nee es passiert nichts!
00:18:44: Und wenn sie diesen Klummen hochstellen, also ungefähr acht Kilo, dann spürt man ja schon auch was im Körper.
00:18:50: Man spürte auch schon eine Stabilität in den Rücken, wenn Sie sich aufrichten müssen und auch in den Füßen.
00:18:56: Also im Tonfeld ist über die Haptik immer etwas mögliches, das man erleben kann
00:19:02: was einst dann auch irgendwo da ganzheitlich ist.
00:19:04: Das ganze Körper,
00:19:05: also die Hände?
00:19:07: Ja
00:19:07: richtig!
00:19:10: Genau.
00:19:11: und bei Erwachsenen ist das noch ein bisschen anders.
00:19:14: Kinder machen ja dann auch Geschichten und so was.
00:19:15: darüber kann man denn ja auch ins Spiel kommen und erwachsen wenn diese sich ans Ton fällt setzen die fangen nicht an zu arbeiten wie sie gerade gesagt haben.
00:19:24: Jeder Erwachsen, der sich da dran setzt, er weiß genau... Oh ich setze mich jetzt hier mit mir selbst auseinander.
00:19:30: Und was denkt die denn, die daneben?
00:19:32: Was
00:19:33: denkt die dann, wenn ich das mache oder... Ich würde glaube ich erstmal sehr viel denken bevor es eigentlich auf einen lassen könnte einfach mal zu machen.
00:19:41: Genau und deshalb schließen Erwachsene die Augen.
00:19:44: Ach Gott!
00:19:46: Erwachsen schließen die Augen, die legen den Hände daraus oder auch die Unterarme.
00:19:53: Dadurch, dass die Augen geschlossen sind ist der Zensor erst mal weg.
00:19:57: Der im Kopf ist.
00:19:58: Zensors?
00:19:59: Ach, der... Ich
00:20:02: muss jetzt das machen!
00:20:04: Was muss ich machen um der Begleiterin sozusagen zu
00:20:07: gefallen?!
00:20:11: Ja,
00:20:12: genau.
00:20:12: Das haben Erwachsene verinnerlichte Schule und alle möglichen Dinge.
00:20:16: Deshalb erschließen Erwachsenen die Augen damit man die Chance hat zu sich selbst zu kommen.
00:20:21: Bei Erwachsenen liegt der Fokus eigentlich nur darauf, zu sich selber zu kommen.
00:20:26: Von Dingen abzulösen die durch das Leben einen Zugekommen sind aber eigentlich nicht seinen eigenen sind.
00:20:37: da kann man von ablösen und das eigentliche Ding ist wirklich nur zu sich selbst zu kommen.
00:20:45: Wer bin ich?
00:20:47: in meinen tiefsten Innern.
00:20:48: Nur ist
00:20:48: gut, dass er auch so einfach?
00:20:50: Nein nicht so
00:20:50: einfach!
00:20:51: Und also beim Anfang gelingt das oft nicht, dass wenn man die Hände dann da drauf liegt und dann wirklich merke ich ja was ist denn da drin.
00:20:58: Oh nein, was soll ich denn jetzt machen?
00:21:01: Eigentlich soll man sich auch merk ich denn überhaupt was da drunter ist.
00:21:04: Es ist ein bisschen kalt, ja es ist kalt okay.
00:21:06: Was will ich denn machen?
00:21:08: Und aus diesem...was will ich dann machen?
00:21:10: kommt vielleicht eine Bewegung zum Beispiel das Genau.
00:21:15: Und da passiert was in meinem Körper?
00:21:18: Gucken Sie mal, was passiert in meinem Körper?
00:21:21: Da kommt eine Schwingung rein!
00:21:23: Ja ich komme mit einer Schwingungen hier in den Schultern.
00:21:25: In den Schulter und dann löst sich etwas schon im Rücken.
00:21:32: ist bei Erwachsen wichtig, dass sie diese Dinge wahrnehmen mit dem Körper passieren.
00:21:36: Also
00:21:36: den Körper noch mal ... Ich hab früher mal näher dran.
00:21:39: Ja genau!
00:21:40: Heute ist es wichtiger
00:21:41: von Körper.
00:21:42: Richtig,
00:21:42: heute ist es das Wichtiger sich auf sehen und auf hören zu verlassen.
00:21:48: Darauf sind wir fokussiert und nicht darauf zu fühlen oder spüren.
00:21:55: Man muss da auf jeden Fall... bei Erwachsen auf jeden Fall hinfühlen, was ist da drunter?
00:22:01: Und was will ich denn eigentlich?
00:22:04: Will ich da rein?
00:22:05: oder nein, es kommt mal mein Wasser.
00:22:08: Endlich hier...
00:22:09: Also jetzt hier noch ein Pötchen mit Wasser.
00:22:13: Genau!
00:22:14: Da kann ich nämlich mir die Hände mit Wasser, einen Creme sage ich jetzt mal und dabei gibt's eine sanfte Berührung.
00:22:26: Das ist ja was anderes als das, was ich eben gemacht habe.
00:22:29: Da einzugreifen und dieses
00:22:31: Feste.
00:22:32: Das Wasser hat etwas mit Leben zu tun.
00:22:35: Es hat etwas selbst Berührung zu tun!
00:22:37: Das sind auch ganz ursprüngliche Dinge die schon im Mutterleid vorhanden sind.
00:22:42: Dieses Sensitiv, dieses Sensorische... Und so kann ich mich selber liebevoll berühren.
00:22:48: Also in Tonfeld könnte man praktisch sagen okay, Ich bin früher mal liebevollberührt worden danach vielleicht nicht mehr?
00:22:54: Da kann man sich diesen wieder anschließen.
00:22:59: So, oder wie.
00:23:00: bewusst wird dann gesagt, worum es geht?
00:23:03: Oder ist das einfach nur das Erleben bewirkt von alleine?
00:23:07: Das ist ein Unterschied.
00:23:08: bei erwachsenen wird anschließend reflektiert auf jeden Fall weil er wachsende muss das ja auch verstehen was er da macht.
00:23:15: und bei Kindern kommt drauf an was die, wie weit ihr entwickelt sind und auch dir das wollen.
00:23:21: Also ich hab die Erfahrung gemacht in Kinderdorfholen, die meistens nicht darüber sprechen weil eh schon viel schädagogisiert wird und viel gesprochen wird.
00:23:28: Ja also sie sind froh, also ich habe von wirklich Kindern schon gehört, boah da ist keine Therapie obwohl es ja eine Arttherapie ist schon.
00:23:36: aber ne bei der Therapie muss man immer so blöde Fragen beantworten, da weiß ich überhaupt nicht was ich sagen soll.
00:23:42: Und beim Zonenfeld viel viel besser.
00:23:45: dann kann ich Ah, da kann ich was tun und dann fühle ich mich anschließend gut.
00:23:49: Ja aber es bringt ja super einen
00:23:51: Punkt.
00:23:51: Ja das bringt ja total auch den Punkt.
00:23:52: Das bringt ja was weil wenn's denen nachher gut geht haben sie
00:23:54: etwas besorgt
00:23:57: und da gelassen auch
00:23:58: vielleicht.
00:23:59: Richtig!
00:23:59: Und wir arbeiten nicht dass das Symptom orientiert ist.
00:24:03: also wenn man ankommt sagt okay der ist jetzt ziemlich aggressiv oder Der sitzt immer unter dem Tisch, er tut gar nix.
00:24:10: Da arbeiten wir nicht dran!
00:24:11: Also die sagen nicht okay jetzt arbeiten wir mal in deinem Problem und versuchen das auszumerchnen?
00:24:16: Also so nicht sondern wir versuchen rauszufinden wo ist denn da wirklich eine Bedürfnis zum Beispiel Angst.
00:24:22: wenn ein Kind Angst hat dann kann ich ihm ja nicht erklären du brauchst keine Angst zu haben.
00:24:26: Nee nee Angst ist versteht es erst mal
00:24:28: richtig versteht das nicht.
00:24:29: ne So im Tonfeld könnte das Kind sich aber einen erlebbaren Schutzraum bauen Wenn das hier zum Beispiel bis auf dem Boden,
00:24:39: ein
00:24:42: Loch reinbohrt, dass man sich eine erlebbare
00:24:45: Schutzhöhle
00:24:46: baut.
00:24:46: Wo die Hände dann geschützt sind
00:24:48: z.B.,
00:24:50: wenn sie da drin liegen und dann könnte man die auch noch zudecken mit dem Ton, dass es ja auch so ein Art Utrus-Erlebnis ist.
00:25:00: Und wo das Erlebnis wirklich Schutz Sicherheit körperlich erlebbar sind.
00:25:07: Und das hat dann auch Wirkung?
00:25:10: Das kann eine Auswirkung auf den Alter haben, gut!
00:25:13: Die Hände sind ja dem Gehirn angeschlossen.
00:25:16: So alles was ich mit den Händen erfahre ist sofort im Gehirnt als es ist vorhanden.
00:25:22: also es ist da gewesen als Erlebnis da und abgespeichert.
00:25:28: Genau, das kann ne neue Erfahrung sein.
00:25:30: wenn das ein Neuerfahrung ist, dann muss die natürlich öfter wiederholt werden Weil ansonsten einmalig ist zu
00:25:35: wenig.
00:25:35: Weil die Hände einkraben, reicht nicht.
00:25:38: Nee das
00:25:38: reist dann auch nicht!
00:25:39: Weil wenn die negativen Erfahrungen zu intensiv sind, dann reicht nicht eine positive Erfolge.
00:25:45: Nein es
00:25:46: war jetzt auch nicht ernstbar.
00:25:52: Das ist noch mal wichtig zu wissen auch dass die Hände ja dem Gehirn angeschlossen.
00:25:57: alles was ich mache ein kleines Kind Baby versucht alle Also, die Hände sind ja als erstes aktiv.
00:26:02: Ja!
00:26:02: Er greift zuerst den Mund über sich.
00:26:04: Erst dann wird der Körper mit den Händen ergriffen... Dann werden die Gegenstände ergriffeneiswürfen und mit den händen erstmal erfahren und das wird im Gehirn abgespeichert Und dann ist praktisch diese Erfahrung da.
00:26:18: aber Die reichen meistens nicht.
00:26:21: Nee!
00:26:22: Und je mehr negative Erfahrungen da sind Das ist ja oft bei den Kindern auf Kindern Der so länger dauert es eigentlich auch Wie früher die eingesetzt,
00:26:31: das ist ja dann in anderen Sachen auch
00:26:33: so.
00:26:34: Und wie weit?
00:26:35: Weil Sie jetzt so sagten ... Sie machen nicht indem sie eine Symptomarbeit, aber im Alltag, ich sage mal Kinderdorfalltag oder woanders oft so, Kinder werden auffällig!
00:26:45: Oder hier
00:26:46: meinen Sie sind auch eher ... Es ist im Alltag schwierig und man macht sich auf Sorge.
00:26:50: Also es ist nicht unbedingt immer nur, wir machen uns Arbeit, sondern Sorge oder was, was man nicht einzuschälen kann.
00:26:57: Könnte ich mir vorstellen, dass man ja doch vielleicht auch damit konfrontiert mit das irgendwie die Pädagogen eher so
00:27:05: Symptom orientiert sind.
00:27:06: Ja, genau!
00:27:07: Eher lieber so ein... Also ich weiß ja schon, es gibt keine Reparatur-Werkstatt aber...
00:27:12: Ich bin ja sehr aufkabel, ziel und dann auch schon mal Aufträge.
00:27:18: Können Sie nicht mal da so'n Das besprechen?
00:27:22: Wenn das bei mir aber jetzt kein Thema ist
00:27:25: Dann ist auch ganz klar,
00:27:26: dann könnt ihr
00:27:26: gerne möchten.
00:27:27: Ja ja, gut, da hab
00:27:28: ich auch so ungefähr.
00:27:30: Also genau also ja es auf jeden Fall.
00:27:34: für mich bietet das Tonfelden unwahrscheinliche Vielzahl von Möglichkeiten.
00:27:40: Das spricht den Menschen an in seiner absoluten Kreativität und auch in der Bedürfnis sich entwickeln zu wollen.
00:27:49: Jeder Mensch hat ja einen Bedürfen sich zu entwickeln.
00:27:52: Ist das Leben was Positives und auch weiterentwickelt?
00:27:55: Richtig,
00:27:55: ist den Menschen angelegt.
00:27:57: Und ja ... Das Tonfeld hat so viele Möglichkeiten!
00:28:01: Also ich hab jetzt schon so lange mit Kindern gearbeitet, die macht das seit dem Jahr zwei tausend neun.
00:28:05: Und mit so vielen Kindern gearbetet.
00:28:08: Und auch Jugendlichen.
00:28:09: Dass ich trotzdem immer noch Dinge sehe oder mir vorbestellt werden, die ich noch nie gesehen habe.
00:28:17: Die Erfahrung mach' ich hier auch.
00:28:19: Also ich denke immer, man macht's ja jetzt auch schon fast dreißig Jahre Kinderdorf-Mutter mit den unterschiedlichen Kindern.
00:28:25: Und ich sage weder ... Ich hab schon alles erledigt noch mir kann nicht mehr nochmal was Neues begegnen oder nicht wirklich auf einmal etwas begehen wo ich sag Ja okay, jetzt habe ich schon so viel und dann ist es jetzt wieder ganz anders.
00:28:39: Das
00:28:39: ist das auf jeden Fall.
00:28:40: Das mach mich auch immer glücklich muss ehrlich sagen wenn da nochmal wirklich was total neues kommt was ich bisher noch nie gesehen habe.
00:28:51: Es gibt für uns drei Grundbedürfnisse, die dem zugrunde liegen.
00:28:57: Das Bedürfen ist nicht zu berühren.
00:29:03: mit den ganz frühen Dingen zu tun haben,
00:29:05: z.B.,
00:29:06: also alles was mütterlich ist sagen wir jetzt ne?
00:29:08: Das ist Nahrungsaufnahme, das ist Geborgenheit, das es Schutz, das Bedürfnis nach Nähe, das sind all die Dinge, die mit Mutter sozusagen zu tun hat.
00:29:21: Dann das, was ich eben gemacht habe mit dem Fluss und dieser Landschaft aufbauen, das hat etwas mis Gleichgewicht zu tun!
00:29:26: Ich hab ja geteilt Ja, in rechts und links.
00:29:30: Dann treten meistens beide Dinge auf die zum Beispiel hoch-und tief der Fluss war tief das lang ist hoch oder diese Gegenseite die dann auftauchen und dann geht es auch oft darum die reale Lebenssituation darzustellen oder Probleme die da sind.
00:29:48: Da geht's darum Lösungen zu finden ja auch kreativ zu werden und zu erleben ich kann was Ich kann mich betätigen, ich kann
00:29:57: was tun.
00:29:59: Das Schlimmste finde ich auf der Seite wenn man als Pädagoge ohnmächtig ist aber eben nachzuvollziehen in welchen Situationen die waren und das meiste ist ja sie waren einfach ohn mächtig irgendwie etwas ausgeliefert.
00:30:12: Ja genau und dem kommt das Tonfeld sehr entgegen weil da sollen die handeln und sie sollen in die Handlung kommen eben aus dieser Ohne macht austreten.
00:30:24: Man kann auch Dinge kaputt machen.
00:30:25: Zum Beispiel, wenn man etwas aufgebaut hat und so ein Kaputt gemacht, dann ist das kein Problem!
00:30:30: Der Ton an sich geht nicht kaputt.
00:30:34: Wenn man etwas kaputt macht, da kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen... Ich habe ja selber ganz viele Tonfälle gemacht in der Ausbildung.
00:30:41: Und
00:30:42: natürlich um zu wissen was dahinter steckt.
00:30:45: Da kann ich ein Beispiel von erzählen.
00:30:47: Ich hab einen Turm aufgebaut, der am Anfang Halt gab.
00:30:52: Na, je höher der Wode, desto weniger Halt gab der.
00:30:55: Und ich hab versucht den krampfhaft festzuhalten diesen wackeligen Turm.
00:31:00: Irgendwann ist er umgekippt und im ersten Moment war ich geschockt.
00:31:03: aber in dem moment als er umkippte vielen in mir schranken also blockaden ja die da waren zwänger sozusagen.
00:31:12: dieses
00:31:13: stickt eine ganz andere Lösung auf einmal.
00:31:16: Der
00:31:17: musste auch nicht von mir stabilisiert werden, so der war jetzt weg und er konnte weggedrückt werden und daraus kann was Neues entstehen.
00:31:23: Was Stabiler
00:31:24: ist oder mehr Freiraum?
00:31:27: Also in diesem Sinne ist bei uns meistens wenn etwas kaputt gemacht wird das daraus was Neus Gutes entstehen können also ein besseres.
00:31:34: Weil
00:31:34: es ja ganz nah am Leben dran ist.
00:31:36: Wie oft machen wir denn die Erfahrungen?
00:31:38: Ich muss los das nicht, ich muss beenden bevor was Neu ist Anfangen kann.
00:31:44: Ungefähr so gibt es ein ungefähres, wie lang sie im Kind oder einen Jugendlichen in der Regel begleiten?
00:31:52: Oder ist das total unterschiedlich?
00:31:53: Sehr unterschiedlich sehr unterschiedlich also bei den Kindern drauf, die brauchen mindestens dreißig Stunden wenn nicht noch länger.
00:31:58: Dreißig stunden meistens einmal die Woche
00:32:00: Also alle vierzehn Tage bei mir.
00:32:02: Weil sonst ...
00:32:03: Da sind wir dabei?
00:32:04: Ja, ja.
00:32:05: Drei Jahre.
00:32:06: Dreie Jahre, ja so.
00:32:08: Doch mit den Ferien und so.
00:32:10: Ja genau.
00:32:11: Fehlen Zeiten, die fallen aus, genau.
00:32:14: Das ist auf jeden Fall... Es gibt schon einen Unterschied zwischen Kinder auf Kindern und Kindern, die aus einer Familie kommen.
00:32:21: Da hab ich meistens den Eindruck, das ist so fünfzehn bis zwanzig Stunden oder bis dreißig Stunden sagen wir mal.
00:32:29: Weil die in der Regel nicht so eine Geschichte hinter sich haben oder weil die Beleitung auch anders ist?
00:32:33: Weil sie in der Regeln nicht so ne Geschichte hinter Sie haben.
00:32:37: So viele Erlebnisse
00:32:39: irgendwo zu bearbeiten.
00:32:40: Nicht mit so vielen Abbrüchen und ich meine, wenn man aus der Familie rausgenommen wird das ist ja schon alle ein Traumarchizell.
00:32:46: Ja
00:32:46: natürlich!
00:32:47: Wo die Welt zugrunde geht... Das wird auch oft im Tonfeld bespielt.
00:32:52: Dass die Welt zur Grunde geht, dass die Welt einstürzt Und das wird, also wenn alles einstoßen und alles kaputt geht.
00:32:59: Da muss ich gucken, dass da irgendetwas Lebendiges bleibt weil sie haben ja überlebt die Kinder.
00:33:05: Das ist ja das...
00:33:06: So dann, wenn alles kaput ist, wenn von sich aus die sagen, boah nee, da ist ... Alles ist tot!
00:33:12: Nee, dann sag ich, ach ich sehe aber irgendwo was Lebendiges.
00:33:15: Tag guck mal, ist da ein kleines Mäuschen?
00:33:18: Ah, also er kommt
00:33:19: schon auf
00:33:19: jeden Fall.
00:33:19: Ja natürlich.
00:33:21: Input
00:33:21: von außen und auf jeden
00:33:22: fall.
00:33:24: Ich kann Kinder aus... wenn ich merke, dass sie Hilfluss sind oder eine Ohnmacht reinkommt.
00:33:28: Dann kann ich die nicht stecken lassen.
00:33:30: Weil das hieß es dann?
00:33:31: Ja, schlechte
00:33:32: Erfahrungen!
00:33:33: Hier ist es genauso wie immer.
00:33:34: So...
00:33:35: Ich könnte mir auch vorstellen, der ein oder andere vielleicht genau diese... Das blüht aber jetzt eher so was Aggressiveres im Sinne, dass dann auch.. Aber es nicht von einer Auflösung davon kommt.
00:33:47: also da wären dann Sie da und würden da irgendwie
00:33:50: Intervenieren.
00:33:51: Ich würde was reingeben, ich würde einen Vorschlag machen.
00:33:53: Wenn ich sehe dass eine Hilflussigkeit da ist dann würde ich auf jeden Fall helfen und dann biete ich auch an ob ich helfen kann.
00:33:59: Und manchmal setze ich mich also meistens sitze ich daneben neben dem Kind um zu begleiten aber oft wenn es um ganz frühe Dinge geht oder wenn Hilfe erforderlich ist dann setz ich mich gegenüber Dann bin ich näher ran und sehen die auch.
00:34:13: Ich
00:34:13: hätte jetzt genau andersrum gedacht, dass er das Nebeneinähe ist.
00:34:17: Aber okay,
00:34:18: vom Kuchenäher... Das
00:34:20: ist gegenüber.
00:34:20: Ja, ja.
00:34:21: Bin ich mehr gesehen?
00:34:22: Ja,
00:34:23: genau.
00:34:23: Dann ... Nee, das auf jeden Fall!
00:34:26: Wenn ich die alleine lassen würde, also die Begleitung ist sehr wichtig.
00:34:30: Geh' ich mal voraus.
00:34:31: Ich meine nicht, umsonst machen wir dann Ausbildung nach der Ausbildung.
00:34:34: Also ich hab sechs Jahre Ausbildung gemacht.
00:34:36: Drei Jahre für Kinder und drei Jahre für Erwachsene.
00:34:39: Oh, ist aber schon ... Ja natürlich nicht an einem Stück.
00:34:41: Also sind ja dann immer Wochenenden?
00:34:44: Aber war schon eine lange Zeit!
00:34:45: Und ich mit Supervision und mit Selbstvertragung.
00:34:49: Dann hat man am Ende kriegt man auch
00:34:52: ein
00:34:53: Zertifikat.
00:34:54: Wie darf man sich dann Tonfeldtherapeutin heisst das so oder
00:34:59: wie Haar?
00:35:00: die sagen also Begeleitungen, aber es ist nicht so festgelegt.
00:35:06: Ich kann keinen festen Begriff.
00:35:07: Aber ich
00:35:08: bin Heilpädagogin und mache Heilpädagogische Erwittungsführung
00:35:10: dazu.
00:35:12: Genau, dazu gehörte dann... ...ich würde mich jetzt nicht Tonfeldtherapeutin nennen aber könnte man auch.
00:35:17: Ja weil ich weiß irgendwann mal, ich habe nämlich in einem Bericht Ich hab immer Tonfeldtherapie
00:35:22: geschrieben.
00:35:23: Sollte
00:35:23: ich das irgendwie abändern?
00:35:24: Ja,
00:35:24: aber kann man schreiben ... Aber
00:35:25: eigentlich ist es doch ein Sonnenfeldherapie.
00:35:28: Weil mit dem Begleitung können viele Menschen nichts anfangen.
00:35:33: Dann
00:35:33: würd' ich von Anfang an noch weniger ernst haben!
00:35:36: Nein, ich habe schon danach ernst gehabt.
00:35:38: Ich hab auch nie was davon gehört und konnte mir da gar nix unter vorstellen...
00:35:41: Ist auch hier nicht verbreitet.
00:35:42: Aber
00:35:42: musst dann auch sagen, ich war sehr positiv nachdem das erste ... Kind von mir dann längere Zeit da war.
00:35:51: Was mich so erstaut hat ist, wir haben ja schon auch immer ein Familiengespräch oder ich habe auch mal Wert darauf gelegt.
00:36:00: Die hat mir jetzt nicht erzählt was die bei der Tonfeldtherapie gemacht weiß ich bis heute nicht ganz genau.
00:36:05: Manchmal hat sie mal irgendwas mit nach Hause gebracht aber wir haben dann halt auch schon Ja dann schon auch über die Schwierigkeiten im Alltag gesprochen, aber nicht so jetzt.
00:36:15: von wegen sie müssen wir jetzt was dran
00:36:16: machen.
00:36:17: Aber dass Sie Sachen also meistens war die immer dabei ich fahre glaube ich nie alleine zum Gespräch weiß ja wenn ich ganz klar und meistens waren die dabei die waren allerdings auch schon etwas älter die war schon elf zwölf.
00:36:29: aber wenn die ein erzählt haben wo ich dann dachte
00:36:32: Mensch
00:36:33: da sind so viele parallel zu dem was ich zeitgleich an Veränderung auf einer ganz anderen Ebene zu Hause beobachtet waren.
00:36:40: Und das hat mich damals dann einfach irgendwann auch überzeugt, weil ich dann erst schon dachte ja okay komm lass die da hingehen wenn es der gut tut
00:36:48: und so ein
00:36:48: Gut sein und war nicht böse mal aber zwar einfach unnüsse.
00:36:52: Das
00:36:52: hatte mich damals... Darum war ich auch immer schon neugierig drauf.
00:36:55: Ich hätte doch immer gesagt kriegt mal irgendwann ne Stunde und dann sind wir aber nie mehr dazu gekommen, wie das halt im Alter so
00:37:00: ist.
00:37:00: Ja, aber ich liete doch in den Ferien... ...und wenn das Kinder doch nicht so viel los ist, probet schon.
00:37:05: Aber ich glaubte
00:37:06: sie ja noch nicht!
00:37:06: Ich bin ja schon auch,
00:37:08: ich
00:37:08: raute mich nicht gerne und dass sowas ist glaube ich so... Von mir dann preisgeben, auch nicht so mein Ding.
00:37:14: Ja gut!
00:37:15: Man muss ja nichts von sich preis geben.
00:37:17: also da steuert
00:37:19: er dann
00:37:19: schon wieder hinter.
00:37:20: Oh nein die sieht irgendwie etwas ne?
00:37:22: Ich hab halt großen
00:37:23: Kontrollieren gemacht.
00:37:25: Nein das Zonenfeld ist absolut wertschätzend.
00:37:27: es geht um die positive Dinge und nicht um die negativen.
00:37:31: Wir sehen zwar bei den Kindern auch was da hängt ist ungefähr aber wird niemals gesagt sondern es werden immer die positiven Dinger gesagt.
00:37:40: so wenn ein Kind jetzt nur so macht, könnte man sagen ach das ist ja nix.
00:37:44: Nein wir sagen boah guck mal da ist schon ein Loch und von dieser positiven Rückmeldung können die weitermachen und genauso ist es bei den Erwachsenen auch.
00:37:54: Ich weiß was ich wahrnehme.
00:37:56: so bin ich und das
00:37:57: geht um das positive nicht um das negative.
00:38:00: Es geht nicht darum zu sagen, das ist aber blöd gelaufen oder was ist
00:38:05: da gemacht?
00:38:06: Interpretierend.
00:38:10: Interpretiert wird gar nix!
00:38:11: Sondern es geht um das Erleben.
00:38:13: wie war das denn?
00:38:14: War das schön?
00:38:15: War's schön oder nicht schön, oder?
00:38:16: Ja.
00:38:17: So also ja bei erwachsen viel
00:38:20: simpler eigentlich Aber die Effekte
00:38:23: sind enorm.
00:38:24: Die Effekten sind enorm weil das wirklich ... ans limbische System geht.
00:38:28: Also es geht nicht an... Limbischen System?
00:38:31: Limbische
00:38:31: System,
00:38:32: ja!
00:38:32: Wenn ich mal nirgendwann mitjahr...
00:38:33: Genau das ist Reptilinger.
00:38:35: Reptiliger, genau.
00:38:37: Das ist ziemlich tiefliegend also nicht der vorderen Verstand mit dem wir immer arbeiten, sondern es geht tiefer da wo die Emotionen abgespeichert sind und wo Ängste und Emotion abgespeicher sind.
00:38:50: dahin geht das und deshalb lässt sich da auch etwas verändern.
00:38:54: Also nicht über das Gespräch an sich, genauso bei traumatischen Dingen.
00:38:58: Es können traumatische Dinge aufgebaut werden die zerstört werden wo man etwas anderes einen anderen Umgang damit findet.
00:39:05: aber es muss
00:39:07: Besprochen werden.
00:39:08: Es muss das nicht besprochen werden, weil so Dinge die unaussprechlich sind, die müssen wir ja nicht besprechen.
00:39:15: Man kann mit alteren Problemen, wenn sie sehr klein waren wo die Sachen erlebt haben, haben die ja gar keine Worte dafür.
00:39:20: Wir wissen es ja oft selber gar nicht und man selber hat eine Idee davon oder Vermutungen aber weiß es auf Aktenlage auch.
00:39:27: also drei Viertel davon steht nicht in den Akten.
00:39:30: Die
00:39:31: schwierigsten Sachen oder so sind ja in der Regel nicht aktenkundig.
00:39:34: da können wir nur irgendwann raten Ja, genau.
00:39:36: Und im Endeffekt hilft es auch nicht wenn ich richtig rate weil es geht ja darum wie kann ich helfen?
00:39:41: Genau also ein Tonverkehr geht immer um diese Grundbedürfnisse.
00:39:43: Es geht darum wo ist Schutz Wo ist Halt Wo ist Sicherheit Wo ist Vitalität?
00:39:50: Also du hast jetzt dieses Problem Stell das mal da.
00:39:57: Also ich hab's inzwischen auch begriffen, dass es so nicht ist.
00:39:59: Aber trotzdem noch mal von Ihnen anders erklärt
00:40:02: zu können... Ich glaube das ist interessant!
00:40:04: Deshalb habe ich jetzt mitgebracht man muss das fühlen Man muss das spüren, man muss damit umgehen und als richtig zu begreifen.
00:40:10: so erklären kann man es schlecht.
00:40:12: Also man kann's schon aber... Ja!
00:40:14: Aber ich habe jetzt schon viel mehr verstanden die vorher auch
00:40:17: so.
00:40:17: Ich hatte sechs Jahre Ausbildung bevor ich herverstanden
00:40:19: hab.
00:40:21: Ich habe jetzt eine positivere Idee dazu.
00:40:23: nochmal, eine engere Idee ja weil ich finde mich immer wie kann dat wenn die dann mit Tonen Effekte haben.
00:40:31: Also, dass es Effekta hat und das ist gut.
00:40:33: Das habe ich ja dann erlebt durch die Mädels indirekt.
00:40:36: Ich hatte auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
00:40:39: Hätte sich mal so blöd dann so fangen... aber ja also ich bin auch gerne zu den Gesprächen gegangen weil sie mir auch immer wieder ne neue Idee
00:40:45: gegeben haben
00:40:46: ohne dass sie eigentlich..also auch irgendwie durch das Gefühl was darüber kamen wenn die gesprochen haben und geschildert haben wo ich da nochmal sage ah da kann ich vielleicht im Alltag auch noch mal an andere Schalle, weil ich bin ja nun mal nicht Therapeutin.
00:40:58: Sondern ich lebe mit der Zeit.
00:40:59: Habe er den Erzieher auftragen und konnte mir aber trotzdem auch da immer viel rausziehen oder mitkriegen oder dann auch nochmal neue hingucken oder
00:41:08: so.
00:41:09: Bei uns eher dieser Gedanke dahinter.
00:41:12: wir gucken ein bisschen hinter die Kulisse und versuchen herauszufinden wo denn wirklich das Problem ist Also im Untergrund sozusagen.
00:41:20: Und dann kann man das erklären und die Erzieher haben natürlich schon die Ideen, wie man es umsetzen kann so?
00:41:26: Ja wenn ich eine Idee davon habe wieso?
00:41:29: was weiß ich also?
00:41:30: ein ist ja jetzt anonymisiert.
00:41:32: eins ist daraus geworden dass ich irgendwann begriffen hab oder eine Ahnung davon hatte warum einen Kind XY immer in gewissen Situationen wo ich es null nachvollziehen kann so aggressiv reagiert hat weil es waren eigentlich mal Schöne Sachen.
00:41:48: Und wenn ich was in Anführungsstrichen vermeintlich dem Kind Gutes getan habe, immer, immer hat danach und es hat mich dann auch frustriert.
00:41:56: Ich meine okay man weiß natürlich aus Pädagogisch schon geht man den Abstand aber man ist ja auch Mensch gerade wenn nicht als Kind aufs Mutterrund um die Uhr da war.
00:42:02: Da ich mir gedacht hab kann er jetzt nicht sein!
00:42:04: Wieso?
00:42:04: Ist halt immer so und auch undankbar und der kriegt ja nichts mehr von mir.
00:42:08: also
00:42:10: Habe
00:42:10: ich natürlich nicht eins zu eins, aber ich hatte auch keine Ideen.
00:42:14: Mit dem habe ich dann aus etwas, was ich davon mitgenommen hat an Aussagen mit
00:42:18: wie
00:42:20: er die Welt vielleicht wahrnimmt?
00:42:22: Aus welchem Fokus von früher, was immer auch gar nicht bewusst ist.
00:42:26: Ich hab mit ihm den Positivteilgebuch angefangen und die Idee dazu ist aber aufgrund ... Die hat jetzt nicht gesagt machen Sie mit dem Positiven,
00:42:33: sondern eine
00:42:34: Idee, die ich darauf
00:42:35: empfinde.
00:42:37: Und dann eben aus dieser von mir auch aus diesem Anforderungshaltung.
00:42:41: Du musst doch jetzt dankbar sein, das ist blöder.
00:42:42: Aber es war so ein bisschen so.
00:42:43: Sondern raus, wie an der Nacht hat... Das war so spielangestrückend wie so'n Wettbewerb also heute.
00:42:47: Er stimmt!
00:42:48: Ich glaube auch nicht als wenn heute irgendwie, also
00:42:51: drei Sachen
00:42:51: die toll waren oder nachher haben wir's dann wieder älter waren und was noch mal was verfeinert mit.
00:42:56: Es ist ja abends immer Einteil wo er sagt ich habe
00:42:58: das gut
00:42:59: gemacht.
00:42:59: Ein Teil wo jemand anders ihm... Also da waren deine Eltern am Anfang ausgeruht.
00:43:02: Am Anfang war erst mal nur drei positive Dinge am Abend finden, die am Tag.
00:43:07: Und dann war es wie ein Rednerwerb und er hat dadurch dann irgendwann anders geguckt.
00:43:11: auf die Idee, wär ich nie gekommen wenn ich nicht die Idee davon bekomme.
00:43:15: Was steckt denn hinter diesem?
00:43:16: Ja
00:43:16: ja genau.
00:43:17: Wieso?
00:43:17: Ich hätte dann schon mal so eine Idee.
00:43:18: der kann nicht aushalten wenn schön ist aber das passt dann bei anderen Sachen nicht.
00:43:22: also...
00:43:23: Es ist schon spannend wie Sie auch sagen.
00:43:25: Also ich finde generell das Leben und Arbeit mit Kindern unendlich spannend oder mit Menschen überhaupt.
00:43:30: Aber ich glaube sonst würden wir beide den Job nicht machen.
00:43:36: Man könnte auch sagen, ich bearbeite mit schwierigen Kindern und die stellen ihre Probleme dar.
00:43:43: Wie kann man das aushalten?
00:43:46: Aber da hat die eigene Haltung sehr viel damit zu tun.
00:43:51: Ich gehe immer daran nach dem Motto jeder Mensch ist dazu angelegt... Jeder Mensch entwickelt sich ja immer ständig weiter.
00:44:01: Das ist auch so ein Grundprinzip vom Tonfeld, dass man als unfertiges Wesen geboren wird und sich immer weiterentwickelt.
00:44:08: Und ich einfach den Glauben auch habe ... Ich biete hier einen Raum an, das ist sowieso ein Gewächshaus.
00:44:15: Da kann man was von mitnehmen.
00:44:17: Was die Kinder davon mitnehmen, da kann ich nicht bestimmen.
00:44:21: Aber ich biete es an!
00:44:23: Und was sie daraus machen, muss man dann sehen.
00:44:27: Passiert mehr, bei dem anderen passiert weniger.
00:44:30: Aber ich versinke dich mit den Kindern im Elend!
00:44:32: Wenn ich mit den Kinder in Elend versinken würde, dann könnte ich das nicht mehr machen.
00:44:36: Sondern ich sage oder ich sehe auch manchmal Boah er hat super viel erlebt aber guck mal wie stark du noch bist
00:44:43: und also immer eher
00:44:46: das positive zu sehen oder ja ihr habt viel erlebt war auch manchmal schwer.
00:44:51: Was machen wir da raus?
00:44:52: Wie gehen wir damit
00:44:53: um?".
00:44:54: Und es gibt auch
00:44:54: wieder eine Wertschätzung.
00:44:56: Ich traue dir zu, dass du
00:44:57: das trotzdem
00:44:58: auf die Rechte
00:44:58: stehst.".
00:44:58: Genau und das ist meine Haltung dahinter.
00:45:01: Sonst könnte man nicht mit so vielen Kindern über so viele Jahre machen.
00:45:03: Wer jetzt so?
00:45:04: die nächste Frage, wenn ich die stellen darf, könnt aber auch gern sagen,
00:45:07: nee, gibt's
00:45:08: so ein-zwei Situationen natürlich ohne Namen oder alles wo sie sagen, da war so Grenzerfaun.
00:45:13: Ist es schwerste für Sie gewesen bei einem Kind oder einen Fall?
00:45:17: Oder
00:45:18: gibt's auf jeden Fall...
00:45:20: Es gibt eher, wenn so gar keine Vortritte sind oder äußere Dinger.
00:45:23: Oder auch wirklich wo sie als Therapeutin an die Grenzen kommen.
00:45:31: Aber eher dann, wenn Sie sich verfeigert haben und Sie gar nicht damit arbeiten konnten.
00:45:37: Nicht in der Arbeit selber!
00:45:38: In der Arbeit selbst?
00:45:39: Da
00:45:39: kannst du mich an ein Kind erinnern... oft sexuellen Missbrauch, erlebt schon als kleines Kind und da kam im Tunfeld Fleischbecks.
00:45:52: Die Blitze dann plötzlich außern lief die raus und also das war schon sehr schwierig und grenzwertig.
00:45:59: aber ich hatte auch dabei ihr das Gefühl so okay ich bin hier das Gewächshaus dass es damals passiert jetzt hast du das dargeschätet kann gar nicht mehr so schlimm sein da durchzugehen mit ihr sozusagen.
00:46:13: Leider konnte ich jetzt nicht mit ihr fertig machen, weil sie dann in eine andere Einrichtung gewechselt ist.
00:46:19: Das fand ich sehr traurig.
00:46:22: Wir waren schon
00:46:23: auf einem
00:46:24: guten Weg, aber das waren auch grenzwertige Situationen.
00:46:32: Oder es gibt natürlich auch Kinder, die versuchen sehr über die Grenzen zu gehen.
00:46:36: Also Grenze ist der Kasten aber auch der Tisch.
00:46:41: Sie dürfen natürlich ausräumen und auf dem Tisch arbeiten.
00:46:43: Und es gibt immer wieder Kinder auch, die dann darüber hinausgehen wollen.
00:46:49: Das ist oft manchmal schon mal schwierig.
00:46:51: Aber in den meisten Fällen freuen sich die Kinder wenn sie kommen und arbeiten gerne Und wenn sie nicht mit dem Tonfeld arbeiten können, dann habe ich natürlich auch noch andere Dinge.
00:47:01: Ja, Sie haben ja eine
00:47:02: Ausbildung davor ausschaut?
00:47:04: Genau!
00:47:05: Hat
00:47:05: es schon mal gegeben, dass Sie in
00:47:07: einer Begleitung
00:47:09: abbrechen mussten oder abgebrochen haben, weil Sie sagen hier ist meine Grenze erreicht und das wird mir jetzt zu schwierig oder hat's das einfach noch gar nicht gegeben?
00:47:20: Also da so viel ausbringt... Ich mein die haben ja schon auch ihre Geschichten, dass es so viele ausbricht, dass man weiß jetzt nicht also wir im Alter haben ja kommt nicht so oft vor, zum Glück auch nicht.
00:47:29: Aber dass wir irgendwann an der Grenze kommen und sagen jetzt müssen wir die Psychiatrie einschalten.
00:47:33: Wir sind da ... haben Angst, dass wir zu viel falsch machen und nicht mehr gut begleiten können?
00:47:39: Im Tonfeld nicht!
00:47:41: Wenn dann nur... wenn sie nicht dabei gegangen sind.
00:47:44: Auch wenn
00:47:45: es eine
00:47:45: Verweigerung war.
00:47:47: Weil da hat man ja immer etwas zum Festhalten oder etwas zum Erleben und Erfahrung.
00:47:53: Ja, da.
00:47:55: Wenn die im Tonfeld arbeiten eigentlich nicht ... Da ist noch keine Situation aufgetreten, wo ich gesagt hätte, damit wird es jetzt nicht fertig oder zu dramatisch oder was weiß ich?
00:48:05: Also dann das nicht!
00:48:06: Nur wenn sie's nicht gemacht haben.
00:48:08: Wenn wir gespielt haben oder im Gespräch dann schon.
00:48:11: Dann kanns auch schon.
00:48:12: Aber nicht, aber da nicht ne.
00:48:14: Okay.
00:48:15: Haben Sie Kontakt zu irgendwie, sag mal inzwischen vielleicht jungen Erwachsenen Jugendlichen, die nach einer Zeit, wo sie ohne Therapie weitergegangen sind, noch mal so eine Rückmeldung gegeben haben.
00:48:29: Ich gebe am Ende, wenn die Kinder oder Jugendlichen fertig sind ... Fertig
00:48:34: sein?
00:48:34: Ja also
00:48:35: erst einmal dann bekommen Sie Fotos.
00:48:38: Also ich mache ja von jeder Stunde Fotos immer von dem Endergebnis oder auch zwischendurch schonmal.
00:48:43: Dann bekommen die am Ende ihre Fotos und wir machen ein Buch das sie dann bekommen.
00:48:48: Und dieses Buch, dann bietet ihr immer auch noch mal Möglichkeit zu reflektieren.
00:48:52: Aber das richtet sich auch nach den Bedürfnissen der Kinder.
00:48:56: Wollen die das oder wollen sie nicht?
00:48:58: So manche, die finden Zoll, da noch einmal drüber zu sprechen und auch nochmal zu wissen ah was war da und was war there und manche überhaupt nicht.
00:49:05: Dann ist abgeschlossen.
00:49:06: Ja, es hat abgeschlossen, dann ist er eben so.
00:49:07: Die bekommen das Buch mit und dürfen sich eine Postkarte aussuchen, die ich als Gutschein gestalte Und das ist dann immer auch schon mal schnell eine Möglichkeit, nochmal einzusteigen.
00:49:20: Also ich habe auch schon Rückmeldungen bekommen und dass schonmal welche mit dem Gutschein gekommen sind und dann noch ein paar Stunden gemacht haben oder wieder einsteigen wollten so nach der Motortag mir gut getan.
00:49:32: Ich brauche noch einmal, weil dieses Wetter...
00:49:34: Nach einer Spandermiddles ist es auch nach einer Pausenzeit nochmal darauf zurückgekommen.
00:49:39: Also da war ein ähnliches an dem Geburtstag, das ganze Karte war es glaube ich nicht aber war auf jeden Fall auch so.
00:49:43: Ich meine jetzt eigentlich gerade so wenn die dann gut im Leben stehen dass man sich nochmal trifft dass sie doch mal so
00:49:50: eine Rückmeldung
00:49:51: kriegen nach Motto Mensch damals wie ich bei ihnen der Turnfeld war war eine gute Zeit
00:49:56: für mich
00:49:56: oder hat mir
00:49:58: von meinen Eltern getroffen
00:49:59: Oder Eltern?
00:50:00: Ist da auch eine Rückmeldung?
00:50:01: Ja, genau.
00:50:02: Ich hab schon mal Eltern getroffen die dann gesagt haben ja das war ne gute Zeit und es hat denen gut getan also das schon.
00:50:07: So
00:50:07: darf man da so noch ein
00:50:09: bisschen Rückmeltungen
00:50:10: kriegen.
00:50:12: Ja, weil oft ist man so ein bisschen betriebsblind.
00:50:15: Man denkt auch hat das jetzt was geholfen oder nicht?
00:50:18: Und bei manchen Kindern hat man ja immer das Gefühl bringt es jetzt irgendetwas oder bringt das nichts
00:50:23: und ... Bei manchen dauert's auch unendlich lang.
00:50:25: Ja genau.
00:50:25: Bei manch'em kommt's auch erst Jahre später.
00:50:27: So nachvollziehen wir jetzt nicht.
00:50:30: im
00:50:30: Thema Deutschen setz ich aber... Richtig!
00:50:32: Dass sie das mitnehmen.
00:50:33: Was hab ich all die Jahre wie kann't
00:50:36: in diesem Moment nicht zeigen?
00:50:37: Viele Zeiten
00:50:38: später dann auf einmal sagt man ah,
00:50:40: da guck
00:50:41: Da guckt, da kommt mir doch ...
00:50:42: Genau.
00:50:44: Genau also das auf jeden Fall.
00:50:47: Das ist immer auch schon mal da.
00:50:48: Das war schöner oder?
00:50:49: Also finde ich so an unserer Arbeit irgendwo weil es ist ja nicht anders wenn wir nicht in Betrieb sind und sagen, ich will jetzt was her.
00:50:57: Ich kenne viele Tage wo man viel macht aber es ist nicht sichtbar.
00:51:02: Ich sag noch die Fotos aber im Endeffekt ist es immer wieder der gleiche Kasten.
00:51:05: Aber dass man so mit Menschen dann eigentlich so dieses doch wann bewirkt
00:51:11: was.
00:51:12: Also fand ich ganz gut, dass die Stellen zur Verfügung was dir mitnehmen.
00:51:15: Das war für mich so ein Thema ist ein ganz langer Prozess gewesen das zu akzeptieren.
00:51:20: Dass im Endeffekt mein Alltagsangebot nur ein Angebot ist und ich da auch aus der Verantwortung irgendwann raus bin.
00:51:26: Ich
00:51:26: kann nicht mehr alles befürchten.
00:51:28: Ne man kann sich die ganze Welt
00:51:29: eher so umzudenken.
00:51:31: Ich mache einen Angebot und es ist okay Es ist aber auch ok wenn du's nicht nimmst.
00:51:35: Aber
00:51:36: wir haben ja so bestimmte Wertevorstellungen.
00:51:40: nicht immer unbedingt so wie das Leben ist von den Kinderlaufkindern, also wie es vorher gewesen ist.
00:51:46: Und je nachdem was sie schon alles erlebt haben und erfahren haben, ist es natürlich auch schwer sich davon zu lösen weil das ist immer eine Sicherheit.
00:51:55: Es
00:51:56: war deren Sicherheit!
00:51:57: Das Negative ist eine Sicherheit.
00:51:59: oft dass positive wenn es da sein könnte ist ja wieder ne unsichere Situation.
00:52:04: Da weiß man oft im Alltag diese Krux... Ah man will?
00:52:08: Ja Aber ich kann es denen nicht wegnehmen.
00:52:11: Man kann nur
00:52:12: versuchen, den Mittel zu geben
00:52:14: oder einen Tonfeld zu geben
00:52:16: und zu gönnen, wo
00:52:17: sie was aufarbeiten
00:52:18: können.".
00:52:18: Genau!
00:52:18: Ich habe jetzt ein Jugendliches Mädchen und mit der hab' ich auch besprochen ... kann für dich nichts tun.
00:52:41: Auch schwierig, glaube ich das so zu sagen?
00:52:43: Vielleicht man will es abnehmen aber im Endeffekt... Ist das ehrlich?
00:52:46: ne?
00:52:46: Ja ist legit geht nicht anders.
00:52:48: Jeder entwickelt sich nur selber in Begleitung natürlich und in Beziehung.
00:52:52: die muss da sein.
00:52:53: Aber den Schritt selber kann man nicht für einen Ton auch wenn man gerne möchte.
00:52:59: Das sind
00:53:01: unsere Grenzen auch
00:53:02: genau dass jeder selber für sich verantwortlich.
00:53:05: Ein schönes Schlusswort finde ich.
00:53:07: Vielen,
00:53:07: vielen Dank!
00:53:08: Ja,
00:53:09: ich gucke so ein bisschen auf die Uhr
00:53:10: und wir haben einen Schönesgespräch gehabt.
00:53:12: Ich gehe jetzt auf jeden Fall Wissen da daran und weiß jetzt warum ich Tunfeld doch gut finde weil das habe ich immer direkt sehr schnell schon gesagt.
00:53:20: Das ist eine ganz andere Methode als wie ich es kannte bis zu dem Zeitpunkt aber eine spannende Sache und wer weiß?
00:53:26: Vielleicht komme ich ja dann doch mal wenn's passt auf
00:53:28: eine Stunde zurück.
00:53:31: in den Sommerfern kann ich meistens nicht.
00:53:32: Aber ich guck mal.
00:53:34: Ich habe auch wirklich Kollegen, die ich ankenne.
00:53:36: Die hat es mir ja schon immer mal zugesagt.
00:53:38: Ich guck mal... Danke, dass Sie hier waren!
00:53:40: War sehr anschaulich und sehr spannend.
00:53:42: Man hat jetzt fast Lust da ein bisschen rumzumatschen.
00:53:45: Nicht zu matschen?
00:53:46: Zu gestalten?
00:53:48: Es wollte
00:53:48: nicht abwerten aber ich mach auch gerne.
00:53:50: Das ist ja auch was hattest du
00:53:52: Schüsse.
00:53:53: Und haben wir gar nicht so hochgebrochen wie viele Kinder, die matschen auch.
00:53:57: Kneten da richtig rein, die machen sich den Ton flüssig wie so Urschlamm.
00:54:01: Das hat auch
00:54:03: was mit Nahrung zu tun?
00:54:04: Ja, Brei!
00:54:07: Mit dem Brei und dem Oralen zu tun.
00:54:09: essen wir ihn dann schon mal.
00:54:10: Dass sie sich Nahrungen herstellen, dass du richtig mit den Händen fressen.
00:54:14: Ich mach's schon die ganze Zeit.
00:54:15: Überraschend,
00:54:16: ich seh es mir ja schon wieder.
00:54:18: Wie so ein Prokodil.
00:54:19: Wir fress'n jetzt den Ton.
00:54:21: Und dann frage ich auch schon Mal, hattest du als Kind zu wenig zu essen?
00:54:26: Als du klein warst.
00:54:27: Und dann kommt auf die Antwort, ja.
00:54:29: Ja, man muss auch selbst sowas noch nach... Aber das ist schon eine sehr spannende Sache.
00:54:35: Ich glaube wir könnten jetzt auch noch Stunden weiter reden.
00:54:37: Dankeschön, dass Sie hier waren und sich die Zeit und den Mut genommen haben.
00:54:41: Das war ein sehr, sehr aufgeregter Vorher.
00:54:44: Danke schön!
00:54:45: Vielleicht kann man ja irgendwann nochmal vertiefen und nochmal mehr hören?
00:54:48: Danke.
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